Lexikon edelfreier Geschlechter
 

Altenburg (1931, Habsburg-Lothringen)

Das Haus Lothrinhen geht auf Hugo, Graf im elsässischen Nordgau zurück, der 940 als bereits tot erscheint. Die Nachkommen waren Grafen im Elsaß, im Saargau, Grafen von Metz. Gerhard IV. (gest. 1070) wird Herzog von Oberlothringen. Dessen Enkel Simon I., Herzog von ganz Lothringen. Franz III. Stephan (1708-1765) wird als Gemahl Maria Theresias von Österreich, Tochter und Erbin des letzten Habsburger Kaisers Karl VI., unter dem Namen Franz I. deutscher König und Kaiser des hl. römischen Reiches und begründet somit das Haus Habsburg-Lothringen. Der Erzherzog Clemens v. Österreich a.d.H. Toskana verzichtet für sich und seine Familie auf die Zugehörigkeit zum Kaiserlichen Hause und erhält durch Erlaß der niederösterreichischen Landesregierung vom 2.4.1931 den Namen "Altenburg". Auf Grund gleichzeitiger Genehmigung des Chefs des Kaiserlichen Hauses führt er mit seiner Familie den Titel und Namen Graf bzw. Gräfin v. Altenburg nach einer der historischen Grafschaften der Habsburger. Seit dem 15.12.1949 führt er und seine Familie auf Grund eines Handschreibens des Chefs des Kaiserlichen Hauses den Titel und den Namen Prinz bzw. Prinzessin v. Altenburg.

Wappen:

StW. Lothringen: Schrägbalke Rot in Gold, belegt mit 3 schräggelegten (gestutzten) silbernen Adlern; Helm auf gold-roten Decken ein gekrönter silberner Adler.

Wappen (1967): Geviert, 1 u.4 in Gold ein Roter Löwe (Habsburg), 2 u. 3 in Rot eine silberne Burg mit 2 Türmen; 2 Helme mit rot-goldenen Decken, auf dem rechten ein roter Löwe, auf dem linken ein natürlicher Straußenwedel; Fürstenhut und -mantel.

 

Literatur:

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