Lexikon edelfreier Geschlechter
 

Altenburg (Sayn)

Der Graf Stephan v. Spanheim (1052-1075) ist der Stammvater dieses Geschlechts. Infolge der Heirat des Gfn Gottfried v. Sponheim mit Adelheit v. Sayn, Erbin der Grafschaften Sayn und Hadamar werden sie Grafen v. Sayn. Durch eine erneute Heirat mit der Erbin von Wittgenstein, Adelheid, erwirbt Graf Salentin v. Sayn die Grafschaft Wittgenstein mit den Ämtern Berleburg und Laaspe im Sauerland. 1361 erfolgt die Namen- und Wappenvereinigung mit Wittgenstein, als „Sayn-Wittgenstein“. Friedrich-Wilhelm Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein, verzichtete auf die Rechte des hohen Adels und auf die Zugehörigkeit zum Fürstlichen Hause Sayn-Wittgenstein. Er erhielt dadurch am 2.10.1909 den preußischen Adels- und persönlichen Freiherrnstand als "v. Altenburg".

Stammwappen Sayn: Siehe dort.

Wappen (1909): In rot auf grünem Dreiberg eine silberne Burg mit offenem Tor, bewehrt von 3 Rundtürmen, einem stärkeren und zwei schwächeren, auf beiden Außentürmen je eine silberne Fahne; auf dem Helm mit rot-silbernen Decken ein von Rot und Silber geteiler offener Flug.

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